Slush-Sirup · Ratgeber
Slush-Eis kalkulieren: Marge pro Becher
Nicht die Maschine, sondern der einzelne Becher entscheidet über den Ertrag. Hier steht, was ein Becher kostet, was er einbringt und warum der Verkaufspreis fast reine Gewinnsteuerung ist.
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Slush gilt als eines der margenstärksten Impulsprodukte im Handel – zu Recht. Der Grund liegt im Sirup-Prinzip: Ein kleiner Sirupanteil wird mit Wasser zu einem Vielfachen an verkaufsfertigem Slush. Rechnen wir es Schritt für Schritt durch.
Wir rechnen den erwartbaren Ertrag für Ihren Standort konkret durch – mit realistischen Preisen und Mengen.
Ertrag berechnen lassenVom Liter Sirup zum Becher
Der Sirup ist damit der kleinste Posten. Rechnet man Becher und Löffelhalm dazu, landet der gesamte Wareneinsatz pro Becher bei rund 10 % des Verkaufspreises. Mehr zur Ergiebigkeit beim azofreien Slush-Sirup.
Der Ertrag pro Becher
Rund 90 % des Verkaufspreises bleiben als Deckungsbeitrag. Und weil die Stückkosten so niedrig sind, wirkt jeder Cent Aufschlag fast vollständig auf den Gewinn – der Verkaufspreis ist Ihr wichtigster Hebel.
Den Verkaufspreis richtig setzen
Orientieren Sie sich am Umfeld, nicht am Wareneinsatz. An Freizeit-Standorten wie Freibad, Zoo oder Freizeitpark sind 2,50 bis 3,00 € pro Becher gut durchsetzbar – der Gast vergleicht Slush mit Eis und Softdrinks, nicht mit dem Literpreis. Yard-Cups und größere Becher heben den Bon zusätzlich. Diese Rechnung gilt pro Becher; ab wann sich die Maschine daraus bezahlt, zeigt der Ratgeber Lohnt sich eine Slush-Maschine.
Häufige Fragen
Bei einem Verkaufspreis von 2,50 € und rund 10 % Wareneinsatz (Sirup + Becher) bleiben etwa 2,25 € Deckungsbeitrag pro Becher – also rund 90 %. Den Verkaufspreis bestimmen Sie selbst; üblich sind je nach Standort 2,00 bis 3,00 €.
Aus 1 Liter Sirup werden mit dem Mischverhältnis 1 : 5 rund 6 Liter fertiges Slush – das sind etwa 20 Becher à 0,3 Liter. Der Sirup ist damit der kleinste Posten in der Kalkulation.
Orientieren Sie sich am Standort und am Umfeld, nicht am Wareneinsatz. Weil die Kosten pro Becher niedrig sind, ist der Preis fast reine Ertragssteuerung. An Freizeit-Standorten sind 2,50 bis 3,00 € gut durchsetzbar.
Im Kern ja – der Ertrag hängt am Mischverhältnis, nicht an der Sorte. Deshalb können Sie das Sortiment nach Beliebtheit zusammenstellen, ohne die Kalkulation zu verändern.
Rechnen wir Ihren Ertrag durch.
Wir stellen Ihnen die passende Sorten-Auswahl zusammen und kalkulieren den erwartbaren Deckungsbeitrag für Ihren Standort – mit realistischen Preisen und Mengen.
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