Slush-Becher · Ratgeber

Lohnen sich Yard Cups für Ihren Standort?

Der Mehrwegbecher kostet im Einkauf spürbar mehr als ein Papierbecher – und bringt trotzdem oft die bessere Rechnung. Wann das zutrifft, und wann Sie beim Papierbecher bleiben sollten.

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SNEKY Yard Cups in verschiedenen Farben

Ein Papierbecher ist Verpackung – Sie verkaufen Slush, der Becher verschwindet im Müll. Ein Yard Cup ist ein zweites Produkt: Der Gast nimmt ihn mit, stellt ihn ins Regal und erinnert sich beim nächsten Ausflug daran. Das verändert die Rechnung an zwei Stellen.

Die Rechnung: Aufpreis gegen Mehrkosten

Kaufmännisch ist die erste Frage simpel: Der Yard Cup kostet Sie im Einkauf mehr, also muss er im Verkauf mehr bringen. Zusatzmarge = Aufpreis − Mehrkosten des Bechers. Diese Rechnung geht in der Praxis meist auf, weil der wahrgenommene Wert eines Bechers, den man behalten darf, weit über seinen Materialkosten liegt – ein Aufpreis, den Eltern ohne Diskussion zahlen, während sie für 20 Cent mehr Sirup keinen Cent gäben.

Der größere Hebel ist aber der zweite: der Wiederkauf. Wer ein Motiv besitzt, will beim nächsten Besuch das nächste. Damit kaufen Sie sich einen Wiederkommen-Anreiz, der Sie nach dem Erstverkauf nichts mehr kostet – anders als jeder Rabatt, der die Marge dauerhaft drückt. Rechnen Sie den Effekt deshalb nicht pro Becher, sondern pro Saison.

Wo Yard Cups funktionieren

01 Freibad & Schwimmbad

Familien bleiben stundenlang, Kinder haben Zeit für die Motivwahl. Der Becher wird zum Andenken an den Badetag.

02 Zoo, Therme & Freizeitpark

Ausflugsstimmung, ohnehin höhere Ausgabebereitschaft. Hier ist der Yard Cup Souvenir und Getränk zugleich.

03 Volks- & Stadtfeste

Hohe Frequenz, viele Kinder, Wiederkommen über mehrere Festtage – ideal für Sammelmotive.

Und wo eher nicht

01 Tankstelle & Bahnhof

Durchgangsverkehr, jede Sekunde zählt. Wer im Vorbeigehen kauft, will keinen sperrigen Becher mitschleppen.

02 Reine Erwachsenen-Standorte

Ohne Kinderpublikum fehlt der Sammelreiz. Der Aufpreis lässt sich dann schwerer begründen.

03 Sehr knapper Lagerplatz

Yard Cups brauchen deutlich mehr Regalvolumen als gestapelte Papierbecher – das muss der Standort hergeben.

Der übliche Fehler: entweder-oder

Die meisten Standorte fahren am besten mit beidem – Papierbecher für das schnelle Impulsgeschäft, Yard Cup für Familien mit Zeit. Welche Größen dabei sinnvoll sind, klärt der Ratgeber zu den Bechergrößen; welche Motive es konkret gibt, sehen Sie im Becherprogramm.

Häufige Fragen

Rechnet sich ein Yard Cup gegenüber dem Papierbecher?

Dann, wenn der Aufpreis die Mehrkosten des Bechers übersteigt – was in der Praxis meist gelingt, weil der wahrgenommene Wert eines Mitnehm-Bechers deutlich über seinen Materialkosten liegt. Entscheidend ist nicht die einzelne Marge, sondern der Wiederkauf: Wer ein Motiv sammelt, kommt gezielt zurück.

An welchen Standorten funktionieren Yard Cups am besten?

Überall dort, wo Kinder mit Eltern unterwegs sind und Zeit mitbringen: Freibad, Zoo, Therme, Freizeitpark, Volks- und Stadtfeste. Schlechter funktionieren sie an reinen Durchgangsstandorten wie Tankstelle oder Bahnhof, wo Tempo zählt und niemand einen Becher mitnehmen will.

Brauche ich beide Bechertypen?

In der Regel ja. Der Papierbecher deckt das schnelle Impulsgeschäft ab, der Yard Cup den Ausflugs- und Familienkauf. Wer nur Yard Cups anbietet, verliert die Kunden, die einfach nur schnell etwas Kaltes wollen.

Sind Yard Cups Mehrweg?

Ja, der Becher ist stabil und wiederverwendbar. Für Nachfüllungen kann er wieder mitgebracht werden – ein Argument, das beim Thema Verpackung und Abfallvermeidung zieht.

Mehr Bon pro Becher.

Papier-Becher, Yard Cups und Löffelhalme – wir stellen das Becher-Programm passend zu Ihrem Standort und Publikum zusammen.

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