Slush-Becher · Ratgeber
Lohnen sich Yard Cups für Ihren Standort?
Der Mehrwegbecher kostet im Einkauf spürbar mehr als ein Papierbecher – und bringt trotzdem oft die bessere Rechnung. Wann das zutrifft, und wann Sie beim Papierbecher bleiben sollten.
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Ein Papierbecher ist Verpackung – Sie verkaufen Slush, der Becher verschwindet im Müll. Ein Yard Cup ist ein zweites Produkt: Der Gast nimmt ihn mit, stellt ihn ins Regal und erinnert sich beim nächsten Ausflug daran. Das verändert die Rechnung an zwei Stellen.
Die Rechnung: Aufpreis gegen Mehrkosten
Kaufmännisch ist die erste Frage simpel: Der Yard Cup kostet Sie im Einkauf mehr, also muss er im Verkauf mehr bringen. Zusatzmarge = Aufpreis − Mehrkosten des Bechers. Diese Rechnung geht in der Praxis meist auf, weil der wahrgenommene Wert eines Bechers, den man behalten darf, weit über seinen Materialkosten liegt – ein Aufpreis, den Eltern ohne Diskussion zahlen, während sie für 20 Cent mehr Sirup keinen Cent gäben.
Der größere Hebel ist aber der zweite: der Wiederkauf. Wer ein Motiv besitzt, will beim nächsten Besuch das nächste. Damit kaufen Sie sich einen Wiederkommen-Anreiz, der Sie nach dem Erstverkauf nichts mehr kostet – anders als jeder Rabatt, der die Marge dauerhaft drückt. Rechnen Sie den Effekt deshalb nicht pro Becher, sondern pro Saison.
Wo Yard Cups funktionieren
Familien bleiben stundenlang, Kinder haben Zeit für die Motivwahl. Der Becher wird zum Andenken an den Badetag.
Ausflugsstimmung, ohnehin höhere Ausgabebereitschaft. Hier ist der Yard Cup Souvenir und Getränk zugleich.
Hohe Frequenz, viele Kinder, Wiederkommen über mehrere Festtage – ideal für Sammelmotive.
Und wo eher nicht
Durchgangsverkehr, jede Sekunde zählt. Wer im Vorbeigehen kauft, will keinen sperrigen Becher mitschleppen.
Ohne Kinderpublikum fehlt der Sammelreiz. Der Aufpreis lässt sich dann schwerer begründen.
Yard Cups brauchen deutlich mehr Regalvolumen als gestapelte Papierbecher – das muss der Standort hergeben.
Die meisten Standorte fahren am besten mit beidem – Papierbecher für das schnelle Impulsgeschäft, Yard Cup für Familien mit Zeit. Welche Größen dabei sinnvoll sind, klärt der Ratgeber zu den Bechergrößen; welche Motive es konkret gibt, sehen Sie im Becherprogramm.
Häufige Fragen
Dann, wenn der Aufpreis die Mehrkosten des Bechers übersteigt – was in der Praxis meist gelingt, weil der wahrgenommene Wert eines Mitnehm-Bechers deutlich über seinen Materialkosten liegt. Entscheidend ist nicht die einzelne Marge, sondern der Wiederkauf: Wer ein Motiv sammelt, kommt gezielt zurück.
Überall dort, wo Kinder mit Eltern unterwegs sind und Zeit mitbringen: Freibad, Zoo, Therme, Freizeitpark, Volks- und Stadtfeste. Schlechter funktionieren sie an reinen Durchgangsstandorten wie Tankstelle oder Bahnhof, wo Tempo zählt und niemand einen Becher mitnehmen will.
In der Regel ja. Der Papierbecher deckt das schnelle Impulsgeschäft ab, der Yard Cup den Ausflugs- und Familienkauf. Wer nur Yard Cups anbietet, verliert die Kunden, die einfach nur schnell etwas Kaltes wollen.
Ja, der Becher ist stabil und wiederverwendbar. Für Nachfüllungen kann er wieder mitgebracht werden – ein Argument, das beim Thema Verpackung und Abfallvermeidung zieht.
Mehr Bon pro Becher.
Papier-Becher, Yard Cups und Löffelhalme – wir stellen das Becher-Programm passend zu Ihrem Standort und Publikum zusammen.
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